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Vom Denken zum Handeln:

Central Strategy Hub

Zukunftsgemeinde verfolgt das ambitionierte Ziel, Dörfer und Städte bei ihrer Transformation zu nachhaltigen, resilienten und lebenswerten Orten zu unterstützen. Dies umfasst die Entwicklung von Zukunftsbildern und Strategieansätzen, die darauf abzielen, Gemeinschaften zu ermächtigen, ihre eigenen Zukunftsräume aktiv zu gestalten. 

 

Klare und realitätsnahe Zukunftsbilder sollen die Bereitschaft von Politik, Wirtschaft, Konsumenten und Bürgern stärken, sich auf diese Veränderungen einzulassen.

 

Dabei steht das Ziel im Vordergrund, mehr vom Besseren zu schaffen, um das Schlechtere zu verdrängen. In unserem Verständnis bedeutet nachhaltige Entwicklung nicht Verzicht, sondern die Schaffung attraktiver, lebenswerter Alternativen.

 

Zukunftsgemeinden und die Notwendigkeit von Strategien

Der Strategy Hub von Zukunftsgemeinde ist bestrebt, als Partner in der Entwicklung von Strategien zur Meisterung der Transformation zu fungieren.

 

Er bietet belastbare, datenbasierte Ergebnisse und Vorlagen, die von der Beschreibung umfassender Zukunftsbilder bis hin zur konkreten Anwendbarkeit reichen.

 

Dabei stellt er Modelle, Methoden und Werkzeuge zur Verfügung. Dieser Ansatz basiert auf realisierten Projekten und einer engen Zusammenarbeit mit den Pilot-Hubs, der Wirtschaft und der Wissenschaft.

Das integrierte Konzept

Im Central Strategy Hub arbeiten wir daran, die Grenzen des Möglichen zu erweitern und neue Wege für die Gestaltung von Zukunftsgemeinden zu bahnen. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, stützen wir uns auf vier grundlegende Säulen, die zusammenwirken, um eine umfassende und effektive Transformationsstrategie zu bilden.

Lassen Sie uns einen ersten Blick auf diese Schlüsselelemente werfen. Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Detailinformationen.

Bausteine der Transformation

Big Picture – Die ganzheitliche Perspektive auf nachhaltige Entwicklung

Mehrwert der Big Pictures:

  • Bewusstsein schaffen: Big Pictures ermöglichen es den Zukunftswerkern in den Local Hubs und Horizon-Gemeinden, ein tiefgreifendes Verständnis für die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung zu erlangen. Sie zeigen auf, dass nachhaltige Lösungen eine integrierte, sektorübergreifende Herangehensweise erfordern.

  • Bildung und Wissensaustausch fördern: Als Grundlage für Bildungsangebote und Schulungen bieten die Big Pictures wertvolle Inhalte für Informationsveranstaltungen, die im Rahmen des Local Education Hub stattfinden.

  • Handlungsfähigkeit stärken: Durch das Aufzeigen und Analysieren von Zielkonflikten unterstützen Big Pictures die Macherinnen und Macher dabei, zielgerichtete Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung zu identifizieren und in die Praxis umzusetzen.

  • Zusammenarbeit und Dialog fördern: Die Big Pictures dienen als gemeinsame Basis und Katalysator für den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Stakeholdern aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Sie fördern somit eine Kultur der Kooperation und des gemeinschaftlichen Lernens.

Partnerschaft und Zusammenarbeit:

Die Entwicklung der Big Pictures erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen Zukunftsgemeinde, der Hochschule Luzern (Institut für Architektur IAR, Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur - CCTP) und weiteren Kompetenzpartnern. Diese Partnerschaften gewährleisten, dass die Big Pictures auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage aufbauen und gleichzeitig praxisnahe und umsetzbare Ansätze bieten.


Die Big Pictures von Zukunftsgemeinde zielen darauf ab, eine umfassende und integrierte Perspektive auf nachhaltige Entwicklung zu bieten. Sie konzentrieren sich darauf, die komplexen Zusammenhänge und insbesondere die Zielkonflikte bei der Transformation zu einer nachhaltigen kommunalen Entwicklung zu verdeutlichen. 

Iterative Anwendung von Modellen und Werkzeugen für handfeste Strategien

Modelle und Werkzeuge – Der Schlüssel zur effektiven Umsetzung"

Unsere Modelle und Werkzeuge sind entscheidend für die Analyse, Planung und Bewertung von Strategien und Projente und bieten einen praktischen Rahmen für deren effektive Umsetzung.


  • Berechnungen und Simulationen: Berechnungen und Simulationen sind essenziell, um die Auswirkungen und Machbarkeit von Projekten zu prognostizieren. Sie ermöglichen es, verschiedene Szenarien durchzuspielen und die langfristigen Effekte von Entscheidungen auf die Gemeinde abzuschätzen. Diese Werkzeuge sind besonders wertvoll, um Risiken zu minimieren und optimale Lösungswege zu identifizieren.

  • Wirtschaftlichkeitsanalysen: Die finanzielle Tragfähigkeit von Projekten ist ein Schlüsselkriterium für deren Nachhaltigkeit. Wirtschaftlichkeitsanalysen helfen dabei, die Kosten-Nutzen-Verhältnisse zu bewerten und sicherzustellen, dass die Projekte nicht nur ökologisch und sozial sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich machbar sind. Sie bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen und die langfristige Finanzplanung.

  • Volkswirtschaftliche Perspektiven: Neben der betriebswirtschaftlichen Sichtweise ist es ebenso wichtig, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Projekte zu berücksichtigen. Diese Perspektive umfasst die Analyse des Beitrags der Projekte zur lokalen Wirtschaft, der Beschäftigungseffekte und der Auswirkungen auf die soziale Wohlfahrt. Sie hilft dabei, den Gesamtnutzen der Projekte für die Gemeinde und die Region zu verstehen.

  • Berücksichtigung schwer quantifizierbarer Grössen: Nicht alle Aspekte eines Projektes lassen sich leicht in Zahlen ausdrücken. Dazu gehören Faktoren wie die Auswirkungen auf die Gesundheit in einem Food-Hub oder die Verbesserung der Lebensqualität in einem Social-Hub. Diese Grössen erfordern besondere Aufmerksamkeit und innovative Ansätze, um sie in die Gesamtbewertung der Projekte einfliessen zu lassen.

Wir arbeiten daran einen dynamischen, iterativen Prozess für umsetzbare Strategien zu entwickeln. Dieser Prozess, angewendet auf unsere vielfältigen Modelle und Werkzeuge, ist nicht nur eine Methodik; es ist eine laufende Praxis, die bereits in der Realität erprobt wird. Aktuell arbeiten wir mit unseren Partnern intensiv daran, diesen iterativen Prozess im Reallabor Energie zu durchlaufen. 

Best Practices – Bewährte Wege zur erfolgreichen Umsetzung

Neben fertigen Strategiemodellen wollen wir auch Vorlagen und Leitfäden bereitstellen, die den Zukunftsgemeinden helfen, ihre eigenen Strategien zu entwickeln. Diese Ressourcen bieten einen strukturierten Ansatz und unterstützen die Zukunftswerker dabei, ihre individuellen Ziele, Ressourcen und Herausforderungen zu identifizieren und in effektive Handlungspläne umzusetzen. Sie fördern ein systematisches und zielorientiertes Vorgehen und tragen dazu bei, dass die entwickelten Strategien realistisch, umsetzbar und auf die spezifischen Bedürfnisse der Gemeinde zugeschnitten sind.


Vorlagen für das Vorgehen bei der Entwicklung eigener Strategien: Diese Werkzeuge sind darauf ausgerichtet, einen strukturierten Prozess zur Entwicklung eigener Strategien zu bieten. Sie enthalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten und Tipps, die den Zukunftsgemeinden helfen, ihre strategischen Ziele klar zu definieren und die geeigneten Massnahmen zur Erreichung dieser Ziele zu planen.


Beispiele für das Vorgehen bei der konkreten Umsetzung: Praktische Beispiele, wie etwa Muster-Leistungsvereinbarungen mit lokalen Energiegesellschaften, illustrieren, wie Vereinbarungen und Projekte in der Praxis ausgestaltet und umgesetzt werden können. Diese Best Practices bieten wertvolle Einblicke in bewährte Vorgehensweisen, von der Vertragsgestaltung bis hin zur Koordination und Implementierung von Projekten. Sie dienen als praktische Blaupausen, die Zukunftsgemeinden an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.


Integration von Best Practices in lokale Kontexte: Ein wesentlicher Aspekt dieser Best Practices ist ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Jede Gemeinde kann diese Vorlagen und Beispiele als Grundlage nutzen und sie entsprechend ihren spezifischen Gegebenheiten und Zielen modifizieren. Dies ermöglicht es den Gemeinden, von den Erfahrungen anderer zu lernen und gleichzeitig Lösungen zu entwickeln, die ihren einzigartigen Herausforderungen gerecht werden.


Förderung von Wissenstransfer und kontinuierlichem Lernen: Durch den Austausch und die Diskussion dieser Best Practices entsteht ein lebendiges Netzwerk von Wissen und Erfahrungen. Gemeinden können von den Erfolgen und Herausforderungen anderer lernen, was zu einer kontinuierlichen Verbesserung und Innovation in der Gemeindeentwicklung beiträgt.

Im Zentrum der Arbeit von Zukunftsgemeinde steht die Überzeugung, dass das Lernen von erfolgreichen Beispielen eine der effektivsten Methoden zur Gestaltung nachhaltiger Gemeinden ist. Best Practices bieten nicht nur Inspiration, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen und bewährte Vorgehensweisen, die anderen Gemeinden als Vorbild dienen können.

Synergie und Zusammenarbeit: Vernetzung mit anderen Hubs

Inputgeber: Pilot-Hubs und Central Finance Hub

  • Pilot-Hubs: Als Quelle praktischer Erfahrungen und Innovationen liefern die Pilot-Hubs wertvolle Einblicke und Daten, die für die Entwicklung von Strategien und Modellen im Central Strategy Hub essentiell sind. Sie sind die Experimentierfelder, aus denen sich Best Practices und relevante Fallstudien ableiten lassen.

  • Central Finance Hub: Dieser Hub spielt eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von finanziellen Einsichten und Modellen, die für die Wirtschaftlichkeitsanalysen und Finanzierungsstrategien innerhalb des Central Strategy Hubs unerlässlich sind.

Wissensverbreitung und Zusammenarbeit:

  • Central DataVision Hub: Der DataVision Hub liefert wichtige Daten und Analysen, die für die Entwicklung und Validierung von Modellen im Strategy Hub benötigt werden. Die enge Zusammenarbeit sorgt dafür, dass die Daten- und Wissensbasis aktuell und relevant bleibt.

  • Central Communication Hub: Dieser Hub ist entscheidend für die Verbreitung der im Strategy Hub entwickelten Strategien, Modelle und Best Practices. Er sorgt dafür, dass das Wissen effektiv kommuniziert wird und die Zielgruppen erreicht.

  • Local Education Hub: Die Zusammenarbeit mit dem Education Hub ist wichtig, um Bildungs- und Trainingsprogramme zu entwickeln, die auf den im Strategy Hub generierten Inhalten basieren. Dies gewährleistet, dass das Wissen nicht nur verbreitet, sondern auch verstanden und angewandt wird.


Die Zusammenarbeit zwischen den Hubs ermöglicht es, ein vielschichtiges und dynamisches Ökosystem zu schaffen, in dem Wissen nicht nur generiert, sondern auch angewendet, geteilt und ständig weiterentwickelt wird. Dieses Netzwerk des Wissensaustauschs und der kooperativen Entwicklung ist ein Schlüsselfaktor für die Erreichung der übergeordneten Ziele von Zukunftsgemeinde – die Schaffung nachhaltiger, resilienter und lebenswerter Dörfer und Städte.

In der Struktur von Zukunftsgemeinde spielt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Hubs eine entscheidende Rolle. Durch die Verknüpfung der unterschiedlichen Bereiche entstehen Synergien, die den Erfolg und die Effektivität der gesamten Organisation steigern. Im Central Strategy Hub wird diese Zusammenarbeit genutzt, um wertvolle Inputs zu sammeln und das gesammelte Wissen effektiv zu verbreiten und anzuwenden. Ein paar Beispiele:

Aufbau und Organisation des Central Strategy Hubs

Leitungsteam: An der Spitze des Central Strategy Hubs steht ein kompetentes 3er-Leitungsteam, das die Gesamtverantwortung für die Steuerung und Koordination aller Aktivitäten trägt. Dieses Team setzt sich aus Experten zusammen, die über umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Stadtentwicklung, Zukunftsforschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit verfügen.

Strategieteams für jeden Local Hub: Für jeden der sieben Local Hubs – Food, Energy, Business, Education, Civic, Social, Health – wird ein spezialisiertes Strategieteam eingerichtet. Jedes Team besteht aus einer Person aus den entsprechenden Pilot-Hubs in Buttisholz, ergänzt durch ein Mitglied einer Partnerorganisation und einem wissenschaftlichen Experten.

Betriebsorganisation: Neben den Strategieteams gibt es eine Betriebsorganisation, die für den reibungslosen betrieblichen Ablauf des Hubs zuständig ist. Diese Einheit ist verantwortlich für die Organisation der administrativen Prozesse, die Aufbereitung von Hilfsmitteln und die Unterstützung der Strategieteams in ihrer Arbeit.

Gesamtkonzept: Insgesamt umfasst der Central Strategy Hub somit 24 Strategie-Champions, die in enger Zusammenarbeit mit dem Leitungsteam und der Betriebsorganisation darauf hinarbeiten, die ambitionierten Ziele von Zukunftsgemeinde zu verwirklichen.

Ausblick: Was steht als Nächstes an?

Führungsteam aufbauen

Bis Sommer 2024 liegt unser Fokus auf der Zusammenstellung eines engagierten und kompetenten Führungsteams aus drei Mitgliedern für den Central Strategy Hub. Dieses Team wird eine zentrale Rolle bei der Gestaltung und Implementierung unserer Ziele einnehmen, um sicherzustellen, dass unsere Vision für eine nachhaltige Zukunft erfolgreich umgesetzt wird.

Partnerschaften festigen

Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Eingehen von Zusammenarbeitsvereinbarungen mit unseren Kompetenzpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Vereinbarungen sind entscheidend, um eine starke Basis für die Realisierung unserer ambitionierten Projekte zu schaffen.

Förderanträge in Arbeit

Parallel dazu arbeiten wir intensiv an der Erstellung von Förderanträgen in Zusammenarbeit mit unseren Kompetenzpartnern. Diese Anträge sind ein wesentlicher Teil unserer Strategie, um die notwendigen Ressourcen für die Realisierung unserer Ziele zu sichern.

Mach den ersten Schritt

Entdecke deine Möglichkeiten bei Zukunftsgemeinde

Auf unserer "Mach mit"-Seite findest du bestimmt das Richtige, um dich aktiv bei Zukunftsgemeinde und beim Central Strategy Hub zu engagieren. Ob du Teil unseres Teams werden, als Freiwilliger mitwirken, Partner oder Unterstützer sein möchtest – deine Beiträge sind enorm wertvoll. Jeder Einsatz trägt dazu bei, unsere Vision eines lebenswerten Lebens (LEWE) Wirklichkeit werden zu lassen. Gemeinsam können wir tatsächlich einen Unterschied machen. Wir freuen uns auf dich!

Lerne Zukunftsgemeinde, das Team und die Projekte kennen

  • Webinar "Zukunftsgemeinde kennenlernen"
    Webinar "Zukunftsgemeinde kennenlernen"
    Mehrere Termine
    Di., 21. Mai
    Webinar
    21. Mai 2024, 12:00 – 13:30
    Webinar
    21. Mai 2024, 12:00 – 13:30
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    Jeweils Dienstags, alle zwei Wochen, von 12.00 bis 13.30 Uhr
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  • Zukunftsgemeinde kennenlernen
    Zukunftsgemeinde kennenlernen
    Mehrere Termine
    Sa., 08. Juni
    Buttisholz
    08. Juni 2024, 09:30 – 15:00
    Buttisholz, Schulhausstrasse 13, 6018 Buttisholz, Schweiz
    08. Juni 2024, 09:30 – 15:00
    Buttisholz, Schulhausstrasse 13, 6018 Buttisholz, Schweiz
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